Opel Antwerpen: Entscheidung in 2 Wochen

Bei einem Treffen mit der Spitze von General Motor Europe hat der flämische Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) noch einmal die Trümpfe des Opel Werks in Antwerpen betont. GM-Spitzenmanager Nick Reilly sagte, die Entscheidung über Antwerpen falle innerhalb von zwei Wochen.

Nach dem halbstündigen Gespräch ließ Nick Reilly fallen, dass General Motors vor schwierigen Entscheidungen stehe.

Er wollte sich jedoch nicht zu einer  Aussage über  die eventuelle Schließung des Opelwerks hinreißen lassen.

Ministerpräsident Kris Peeters umschrieb das Gespräch als "sehr offen und direkt". Die flämische Regierung hatte auf eine Begegnung bestanden, nachdem General Motors Anfang November überraschend ankündigte, dass es Opel doch nicht an Magna verkaufen wolle.

"In den kommenden Tagen oder höchstens zwei Wochen, fällt die Entscheidung", sagte Peeters. Er hofft, dass GM die wirtschaftliche  Rentabilität jedes Werks berücksichtigt.  Genau wie bei Magna, dass Opel übernehmen sollte, betonte der Ministerpräsident die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Werks an der Noorderlaan.

Die flämische Regierung hat auch 500 Millionen Euro an öffentlicher Hilfe versprochen, sollte das Werk eine Zukunft haben.

Bei dem Gespräch anwesend waren auch die flämische Ministerin für öffentliche Investitionen und Innovation, Ingrid Lieten (SP.A) sowie Philippe Muyters, Finanzminister (N-VA).

Für GM waren Europachef Reilly, CFO Enrico Digirolano, Reinhold Hoben und Tayce Wakefield anwesend.