Belgische Gastronomie ist weiter spitze!

Zehn Michelin-Sterne mehr als im vergangenen Jahr hat der bekannte Restaurantführer an Belgien und Luxemburg vergeben. Der "Hof van Cleve" in Kruishoutem, "De Karmeliet" in Brügge bleiben die einzigen drei-Sterne-Restaurants.

In der Kategorie mit zwei Michelin-Sternen (14 insgesamt) sind vier neue Restaurants hinzugekommen: "Slagmolen" in Opglabbeek, "Château du Mylord" in Ellezelles, "Hertog Jan" in Brügge en "L’eau Vive" in Profondeville. "Château du Mylord" hatte vor drei Jahren einen Stern eingebüßt, gewinnt ihn aber jetzt zurück.

Unter den insgesamt 98 Restaurants mit einem Michelin-Stern sind 15 neue Restaurants hinzugekommen.

"Nuance" in Duffel wird jetzt schon als derart viel versprechend gelobt, dass bereits im nächsten Jahr ein zweiter Stern zu erwarten ist.

Bruneau aus Ganshoren verliert einen Stern. 

Vier Restaurants verlieren ihren einzigen Stern: darunter "Gin-Fish" in Antwerpen, "Kasteel Withof" (Brasschaat) und "Manoir Stuivenberg" (Varsenare).


 

Kriterien

Michelin-Sterne werden von den Restaurantkritikern noch immer aufgrund von 5 Kriterien vergeben: Qualität der Produkte, Kochtechnik und Geschmack, Persönlichkeit des Chefkochs, Preis-/Qualitätsverhältnis und die Konstanz der Leistungen.

Der neue Michelin-Führer ist ab dem 26. November im Handel erhältlich.

 

Essen zu einem vernünftigen Preis

Der neue Führer enthältauch 125 so genannte "Bib Gourmand": Das sind Restaurants, in denen ein komplettes Menü für 35 Euro angeboten wird.

Gut essen, geht auch zu einem vernünftigen Preis: "In Krisenzeiten sind diese Restaurants noch beliebter beim Publikum", so der Herausgeber.

Neue Namen in dieser Kategorie sind "Bij Lam & Yin" in Antwerpen, "Assiette Blanche" und "Refter" in Brügge oder noch "Villa Maritza" in Ostende.

Im Führer enthalten sind auch 80 Adressen von "Bib Hotels".