Belgier sind zufrieden mit ihrer Polizei

Seit 1997 organisiert das Bundesinnenministerium alle zwei Jahre eine große Umfrage innerhalb der Bevölkerung und fragt die Bürger was sie von der Polizeiarbeit halten. Von 37.000 Befragten antworteten 89,2 %, dass die Polizei gut bis sehr gut arbeite.

Die Zufriedenheit ist seit 2000 um 10 % gestiegen. Laut Bundesinnenministerin Annemie Turtelboom (Open VLD) ist das Ergebnis der Beweis, dass die Reform des Polizeidienstes gelungen ist.

Die Menschen erfahren überhohte Geschwindigkeit im Verkehr (65,03 %) und Wohnungseinbrüche (53,07 %) als die beiden schlimmsten Probleme in ihrem täglichen Umfeld. Es folgen agressives Verhalten im Verkehr (45,11 %) und Müll auf der Straße (44,63 %).

Das Gefühl der Unsicherheit ist leicht zurückgegangen: 8 % der Befragten fühlen sich immer oder oft unsicher. Insbesondere Menschen, die älter als 65 sind, Frauen und Menschen mit einem niedrigeren Bildungsgrad fühlen sich oft unsicher.

33 % der Befragten geht auch davon aus, dass sie innerhalb des folgenden Jahres ein hohes Risiko laufen, Opfer eines Verkehrsdeliktes zu werden.

Der Sicherheitsmonitor ermöglicht sich auch ein Bild davon zu machen, welche Delikte die Bürger nicht mehr zu Protokoll geben und die also nicht mehr in der Kriminalitätsstatistik auftauchen.

Wohnungseinbrüche werden stets weniger angegeben. Von Bedrohungen mit körperlicher Gewalt und Sexualdelikten werden nur 10 % der Fälle bei der Polizei gemeldet.