Weniger als 1.000 Verkehrstote in 2008

Zum ersten Mal seit 1966 ist die Zahl der Verkehrstoten unter 1.000 gefallen. Im Vergleich zu 2007 handelt es sich um einen Rückgang von 12 %. 2007 waren noch 1.071 Menschen tötlich verunglückt.

Die Zahlen wurden vom Bundesamt für Statistik erfasst. Registriert werden die Verkehrsunfälle mit Toten oder Verletzten auf den öffentlichen Wegen, die von der Polizei und der Staatsanwaltschaft zu Protokoll genommen werden.

2008 wurden 48.827 Verkehrsunfälle mit Todesopfern und Verletzten registriert - ein Rückgang von 2 % im Vergleich zu 2007. Die Anzahl der Verkehrsopfer sank auf 65.381. Dabei ging sowohl die Anzahl der Schwerverletzten (-3,1 % auf 6.782) als die der Leichtverletzten (-2 % auf 57.654) zurück.

Die meisten Toten sind bei den Autofahrern zu beklagen (479), gefolgt von den Motorradfahrern (108), den Fußgängern (99) und den Radfahrern (86). Im Verhältnis fallen die meisten Opfer in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen (38 % aller Opfer).

Während des Wochenendes passieren nicht mehr Unfälle als während der Woche. Die Folgen der Wochenendunfälle sind jedoch schwer wiegender: 43 % aller tötlichen Unfälle ereignen sich am Wochenende (403 Todesopfer).

Die meisten Unfälle (27.783) in Belgien ereignen sich in geschlossenen Ortschaften. Hier fallen allerdings auch die wenigsten Todesopfer.