Nach 6 Monaten wieder bei der Familie

Zusammen mit seinen Astronautenkollegen kam Frank De Winne aus Kasachstan, wo die Sojuskapsel am Montagmorgen gelandet war, per Flugzeug und Bus nach Moskau. Dort konnte er, nach sechs Monaten an Bord der ISS-Raumstation, seine Familie wieder in die Arme schließen.

Normalerweise sollten De Winne und seine Kollegen bereits am Dienstag per Hubschrauber zum nächsten Flughafen gebracht werden, aber das schlechte Wetter verhinderte den Abflug.

Brot, Salz und Blumen

Bei der Ankunft in der Nähe von Moskau wurde zuerst eine traditionelle Begrüßungszeremonie gehalten. Eine Fanfare spielte und die Astronauten bekamen Salz, Brot und Blumen geschenkt.

Auf die Frage, wie es ihm gehe, sagte De Winne: "Alles ist sehr gut, alles ist perfekt." Die Astronauten sahen ausgeruht aus.

Die Europäische Raumfahrtorganisation ESA hat die gute Kondition von De Winne nach sechs Monaten im Weltraum bestätigt: "In seinem Hotel in Kasachstan ist er regelmäßig herum gelaufen."

Bevor De Winne nach Belgien zurückkehrt, muss er sich noch verschiedenen Untersuchungen unterziehen. Dabei werden u.a. sein Gleichgewichtsgefühl sowie seine Herz- und Blutgefäße getestet. Auf die Astronauten wartet, nach sechs Monaten in der Schwerelosigkeit, eine lange Revalidierungsperiode. Sein Körper und seine Muskeln müssen sich wieder an die Schwerkraft gewöhnen.