Anderlecht bleibt Tabellenführer

Die beiden ersten Mannschaften in der Tabelle der ersten belgischen Fußball-Liga haben ihren Stellenwert am 17. Spieltag nur mühevoll bestätigen können. Anderlecht kam ein umstrittener Strafstoß zu Hilfe und dem Club gelang ein nur knapper Sieg gegen Lokeren in Unterzahl. Beide Mannschaften traten in den Sonntagsspielen an.

Cercle Brügge – RSC Anderlecht 1:3

Tabellenführer Anderlecht gewann auf dem Platz von Cercle Brügge mit 1:3, doch spiegelt dieses Resultat nicht unbedingt das Geschehen auf dem Spielfeld wieder. In der Halbzeitpause standen die Gäste aus Brüssel mit 0:2 vorne, dies nach einem Treffer von Legear und nach einem umstrittenen Elfmeter nach einem Foul an Boussoufa.

Letzterer legte eine saubere Schwalbe (Foto) hin, doch der Unparteiische wies auf den Punkt. Eine Nikolausgabe, so die Kommentatoren danach. Der Gefoulte schoss selber, konnte aber erst den Rebound einlochen.

Der Anschlusstreffer von Cercle Brügge durch Iachtchouk kam in der 80. Minute zu spät, um eine Schlussoffensive in Gang zu bringen. Frutos traf in der Nachspielzeit zum Endstand. Anderlecht hat weiter 5 ünkte Vorsprung vor Club Brügge und Cercle kommt den Abstiegsrängen bedenklich nahe.
 

Lokeren – Club Brügge 0:1

Club Brügge konnte in Lokeren nur recht mühsam gewinnen und eigentlich war die Rote Karte für Gueye kurz vor der Halbzeitpause Spiel entscheidend. Die erste Hälfte zeigte keinen schönen Fußball und kaum Torschancen. Die Gäste probierten es mit eher kläglichen Weitschüssen aufs gegnerische Tor.

Als Gueye nach einem leichten Tackle gegen Dirar vom Platz flog (Foto), entstand Hochspannung auf dem Platz und Schiedsrichter Geldhof schien die Oberhand zu verlieren.

Die zweite Halbzeit glänzte denn auch durch viele unsportliche Szenen und unnötige Fouls auf beiden Seiten. Als Brügge-Coach Adrie Koster Blondel für Perisic brachte und dieser sofort das einzige Tor der Partie erzielte, schalteten die Gäste einen Gang zurück und wollten lediglich noch das Ergebnis halten. Lokerens Angriff hatte dem nichts entgegen zu setzen.