Van Rompuy will informellere EU-Gipfel

Mit seinem Amtsantritt am 1. Januar 2010 will Herman Van Rompuy weniger formelle EU-Gipfeltreffen organisieren. Der neue EU-Ratspräsident will diesen Zusammentreffen auch einen politischeren Charakter verleihen.

Van Rompuy war Anfang Dezember als erster EU-Ratspräsident designiert worden. Das Gipfeltreffen in Brüssel stand noch unter dem Vorsitz der Schweden. Trotzdem erläuterte Van Rompuy während eines gemeinsamen Abendessens seine neuen Arbeitsmethoden und Prioritäten.

 

Seit der Erweiterung der EU auf 27 Mitgliedstaaten haben sich die Gipfeltreffen zu einer gut geölten Maschinerie entwickelt, die von den Diplomaten der einzelnen Staaten bis ins Detail vorbereitet werden.

Im Februar will Herman Van Rompuy bereits einen informellen Gipfel über eine sozialwirtschaftliche Strategie halten, um die Finanzkrise zu bekämpfen.