Frostige Zeiten für Obdachlose

Belgiens Premierminister Yves Leterme (CD&V) hat Vereine und Organisationen im Land um ihre Hilfe bei der Beherbergung von Obdachlosen und Flüchtlingen ohne Bleibe während der Winterperiode gebeten.

Vor allem in Brüssel gibt es zuwenig Notquartiere. Dort müssen dutzende Menschen die eiskalten Nächte auf der Straße verbringen, darunter auch viele Kinder.

Leterme (Foto) gab zu, dass die Schaffung von Auffangplätzen für Obdachlose zwar eine Kernaufgabe der Regierung sei, doch würden in diesen Tagen wieder Probleme deutlich. Dennoch zählt der Premier auch auf Hilfe aus der Bevölkerung.

Verschiedene Jugendvereinigungen wie die Pfadfinder und kirchliche Organisationen haben bereits zugesagt, Schlafplätze zur Verfügung zu stellen. Leterme versprach, die Zahl der öffentlichen Unterkünfte für diesen Teil der Bevölkerung weiter auszubauen.

Quelle: BRF-Nachrichten