Automobilclub muss vielen Urlaubern helfen

Die Reiseabteilung des flämischen Autofahrerverbandes VAB musste in der ersten Woche der Weihnachtsferien fast 3.200 Mitgliedern, die sich im Urlaub mit dem eigenen Wagen im Ausland befinden, helfen. Das sind doppelt so viele Hilferufe, wie im gleichen Vorjahreszeitraum.

Normalerweise ist die erste Woche der Weihnachtsferien in Belgien eine recht ruhige Woche - auch beim flämischen Autofahrerverband VAB. Doch der heftige Wintereinbruch in ganz Europa brachte die Routine fast völlig außer Kontrolle.

3.190 VAB-Mitglieder meldeten sich innerhalb der ersten Ferienwoche nach Problemen technischer, gesundheitlicher oder verkehrsmäßiger Art - doppelt so viele, wie in der ersten Weihnachtswoche 2008.

Die Gründe liegen auf der Hand: Der Wintereinbruch sorgte für viele Urlauber, die zum Beispiel mit dem eigenen Wagen verreist waren, für Probleme.

Der viele Schnee sorgte zudem dafür, dass sich viele Flamen auf den Weg in die Skigebiete begaben. Dies sorgte leider auch wieder für Skiunfälle und gebrochene Knochen. Die Reiseversicherungsabteilung des VAB hatte alle Hände voll zu tun.

Die Arten der Probleme

Die teils extremen Wetterverhältnisse mit unerwarteten Schneemassen und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sorgten für viele Probleme: Anlasserprobleme, gefrorener Treibstoff, Unfälle, in Schneemassen festgefahrene Autos und vieles mehr.

Alleine die Zahl der technischen Interventionen des VAB im Ausland stieg im Vergleich mit 2008 um 128 %. Der VAB musste vor allem in Frankreich, in den Niederlanden, in Deutschland, in Österreich und in Italien angeschlossenen Landsleuten helfen.