Erstes WSV-Wochenende erfolgreich

Das erste Wochenende des Winterschlussverkaufs verbuchte in Belgien Erfolge. Vor allem am Samstag tummelten sich viele Konsumenten in den Einkaufsstraßen. Angesichts der kalten Jahreszeit suchten die meisten nach günstiger Winterkleidung.

In den großen Städten in Belgien kam es am vergangenen Samstag zu wahren Sturmläufen in den Einkaufsstraßen. Der Winterschlussverkauf ging in seine erste Runde und der Run auf günstige Winterbekleidung war teilweise enorm.

Im Vergleich zum ersten WSV-Wochenende Anfang 2009 verbuchten die Geschäfte Umsatzzuwächse von zwischen 5 und 10 %. Am meisten konnten die Kaufhausketten davon profitieren, doch auch kleinere Boutiquen machten gute Geschäfte.

Dies lag an gleich zwei Umständen: Zum einen waren die Weihnachtsferien noch nicht zu Ende und mehr Haushalte hatten Zeit, sich ins Getummel zu stürzen und zum anderen sorgten die eisigen Temperaturen für die Möglichkeit, sich noch schnell mit günstigen dem entsprechenden Kleidungsstücken einzudecken.

Preisnachlässe von 30, 50 und bis zu 70 % waren keine Seltenheit und die krisengebeutelten Verbraucher profitierten davon. Die teils großen Rabatte und Preiskürzungen verdeutlichten einmal mehr, dass die Geschäftsleute noch viele Lagerbestände haben und jetzt versuchen, die Saison doch noch positiv abschließen zu können.

Die Lager sind noch voll

Bisher litten sowohl die Produzenten, als auch die Einzelhändler in den Bereichen Konfektion und Schuhe unter dem krisenbedingten zögerlichen Konsumverhalten der Kundschaft.

Viele der Geschäfte haben noch 35 bis 40 % ihrer Warenbestände für die Herbst- und Winterkollektionen im Bestand - Grund genug für die Verbraucher, sich auf die Suche nach günstigen Stücken zu machen.