Bessere Aussichten für den Haushalt

Das Haushaltsdefizit 2009 liegt bei 5,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das Wirtschaftswachstum ziehe aber an, heißt es und die Regierung hofft, das Defizit in den nächsten Jahren schneller verkleinern zu können.

Der Staatshaushalt des vergangenen Jahres ist mit einem Defizit von rund 20 Milliarden Euro abgeschlossen worden. Das entspricht 5,9 Prozent des Bruttoinlandsroduktes.

Die Steuereinnahmen waren etwa 8 Milliarden Euro niedriger und das Defizit in der Sozialsicherheit betrug 2,7 Milliarden Euro unter anderem aufgrund der Mehrausgaben für Vorruheständler und Arbeitslose.

Nach Angaben von Finanzminister Didier Reynders zöge das Wirtschaftswachstum aber an und werde sich das Defizit in den nächsten Jahren verringern, um möglicherweise bereits im Jahr 2012 drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erzielen, wie es auf EU-Ebene gefordert wird.

Reynders betonte auch, dass sich die Banken günstig und zum Vorteil der Aktionäre und des Staates entwickelten.