Hewlett-Packard entlässt 324 Mitarbeiter

Beim Computer-Hersteller HP in Diegem, Flämisch-Brabant, stehen Massenentlassungen bevor. Gewerkschaftsvertreter teilten mit, die Direktion plane die Entlassung von 324 Mitarbeitern.

Die Umstrukturierungspläne sind Teil einer weltweiten Umstrukturierung der Gruppe, die vergangenes Jahr bereits angekündigt wurde. International ist der Umsatz von HP schon seit einiger Zeit rückläufig. Viele Stellen werden deshalb gestrichen und einige Fertigungsstraßen ausgelagert, um billiger produzieren zu können.

In Europa sollen 8.000 Stellen gestrichen werden.

Am Dienstagmorgen wurden die Pläne für Belgien bekannt gegeben. Insgesamt werden 324 Menschen entlassen. Die Mehrzahl der Entlassungen betreffen die Werke in Diegem und Mechelen, aber auch in kleineren Abteilungen an anderen Orten in Belgien werden Arbeitsplätze verloren gehen.

Es soll sich um direkte Entlassungen handeln, aber die Gewerkschaften hoffen, dass die Zahl nach Beratungen mit der Direktion geringer ausfällt. Daneben sollen die 472 Arbeitnehmer des Kundendienstes im Tochterunternehmen CDS in Mechelen integriert werden.

Der PR-Managerin Anneleen Hollweg zufolge soll die Umstrukturierung vor Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Das Personal, das das Unternehmen verlassen muss, wird in den kommenden Wochen nach Beratungen mit den Gerwerkschaften davon unterrichtet.

Die Gewerkschaften hatten mit 700 bis 800 Entlassungen gerechnet, die Direktion konnte aber verhindern, dass eine Abteilung von 400 Mitarbeitern nach Dublin verlegt wurde. Die Gewerkschaften planen deshalb keine Proteste gegen die Entlassungen.

Bei Hewlett-Packard in Belgien arbeiten insgesamt 2.500 Menschen.