ICE-Probleme zwischen Brüssel und Frankfurt

Die Deutsche Bahn AG hat die Fahrpläne einiger internationaler ICE-Verbindungen eingeschränkt. Dies betrifft auch die Hochgeschwindigkeits-Züge zwischen Frankfurt am Main und der belgischen Hauptstadt Brüssel.

Nach Angaben von Spiegel online tragen daran Kälte, Eis und Schnee die Schuld. Zur Begründung erklärte die Bahn am Mittwoch in einer Pressemitteilung, die Spiegel online zitiert, dass aufgrund der Minustemperaturen sicherheitsrelevante Untersuchungen an den Zügen erst nach einer aufwendigen Enteisung vorgenommen werden können. Insgesamt nehme dies pro Zug mehrere Stunden in Anspruch.

Zudem könnten ICE-Züge trotz des in den Unterhaltswerken verstärkten Personals nicht in der vorgesehenen Zeit gewartet werden, weil sie zum Beispiel wegen Schneeverwehungen zu spät dort einträfen. Auf einigen Fernverkehrslinien ist das Zugangebot deshalb derzeit eingeschränkt.

Dadurch entfallen die ICE aus Richtung Frankfurt a/M zwischen Aachen und Brüssel, zumindest bis kommenden Montag. Als Alternative werden je nach Lage des Fahrplans ein Umstieg in einen Pendelzug nach Welkenraedt kurz hinter der Grenze, bzw. nach Lüttich mit Anschluss an belgische IC-Züge, Nahverkehrszüge oder Thalys-Züge angeboten.

Das Gleiche gilt natürlich auch für die Rückfahrt. Die Thalyszüge von Köln in Richtung Lüttich, Brüssel und Paris halten ebenfalls in Aachen HBF. Es ist laut DB AG mit einer Verlängerung der Reisezeit von 60 bis 90 Minuten zu rechnen.