Melbourne: Clijsters, Wickmayer, Henin weiter

Kim Clijsters gewann am frühen Montagmorgen gegen die Kanadierin Valérie Tétreault mit 6:0 und 6:4. Yanina Wickmayer setzte sich mit 1:6, 7:5 und 10:8 gegen die Rumänin Alexandra Dulgheru durch. Das Match dauerte drei Stunden und 20 Minuten.

"Wie gut, dass die erste Runde vorbei ist", sagte Clijsters nach dem Match. Es gibt immer Überraschungen wie bei Maria Scharapowa."

Tétreault, die Nummer 134 der Weltrangliste, schien im ersten Satz von ihrem Gegenüber eingeschüchtert, aber im zweiten Satz spielte sie ruhiger und Clijsters wurde etwas zu entspannt. Die Folge: Tétreault gewann ihr erstes Spiel und das Publikum bekam nun doch noch einen Wettkampf zu sehen. Bis 4:4 konnte Tétreault gut mithalten. Dann nahm ihr Clijsters den Aufschlag ab und das Spiel war entschieden.

"Ich habe gute Aufschläge gemacht. Die habe ich in der letzten Woche viel geübt", so Clijsters noch.

In der folgenden Runde trifft Clijsters auf Sesil Karatantschewa, die in Brisbane gegen Justine Henin verlor.

Yanina hat es etwas schwieriger gegen Alexandra

Aufgrund des leichten Regens begann das Spiel mit einer Verspätung von 50 Minuten. Viele Fans von Wickmayer waren gekommen, aber Yanina begann das Spiel nicht sehr gut. Im dritten Spiel nahm Dulgheru ihr den Aufschlag ab und Yanina wußte zunächst gar nicht, wie ihr geschah. Als die Rumänin zwei Spiele später wieder ein Break einlöste, warf Wickmayer aus lauter Frust ihren Schläger zwei Mal auf den Boden.

Der zweite Satz fing dann etwas besser für Wickmayer an. Dulgheru nahm ihr zwar wieder einen Aufschlag ab, aber danach gewann unsere Landsmännin vier Spiele hintereinander und erreichte damit einen Stand von 5:1. Später stand es allerdings wieder 5:5.

Wickmayer spielte nun etwas besser Tennis und nahm der Rumänin den Aufschlag ab. Sie beherrschte schließlich das Spiel und gewann den zweiten Satz.

Der dritte Satz musste mehrmals wegen ein paar Regentropfen unterbrochen werden. Wickmayer und Dulgheru gaben bis 6:6 nicht nach, doch Wickmayer gewann dann doch noch den dritten Satz.

"Ich hatte keinen guten Tag", sagte Wickmayer nach dem Spiel. "Es ist toll, wenn man dann doch noch gewinnt. Die Umstände waren auch ziemlich ungünstig. Wir hatten viel Wind und aufgrund der Regenpause habe ich meinen Rhythmus nicht gefunden. Mental war ich die Stärkere und das war das Wichtigste."

In der nächsten Runde spielt Wickmayer gegen Flavia Pennetta aus Italien. Unsere Landsmännin schlug sie zuvor in Auckland mit 6:3, 6:2.

Justine Henin gewinnt belgisches Duell

Justine Henin hat in Melbourne wiederum gegen Kirsten Flipkens in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:3 gewonnen.

Flipkens spielte keineswegs schlecht und einige sehr schöne Bälle. Henin machte sich Sorgen um ihren Aufschlag, der vor allem im ersten Satz nicht so gut lief.

In den entscheidenen Momenten gingen jedoch die Warnlampen bei Henin an und sie hob ihr Spielniveau an.

In der zweiten Runde muss Henin am Mittwoch gegen die Russin Jelena Dementjewa, Weltranglistenfünfte, antreten.

Olivier Rochus ausgeschieden

Der Belgier Olivier Rochus ist unterdessen in der ersten Runde ausgeschieden. Er verlor in vier Sätzen gegen den Chilenen Fernando Gonzalez mit 6:3, 6:4, 3:6, 6:1.