Wickmayer, Henin siegen; Cljisters verliert

Justine Henin und Yanina Wickmayer haben sich bei den Australian Open für das Achtelfinale qualifiziert. Kim Clijsters hatte einen schlechten Tag und verlor gegen Nadia Petrova.

Schon nach einer Viertelstunde fiel Clijsters mit 5:0 in den Rückstand. Die Russin Petrova machte gute Aufschläge und kontrollierte die Ballwechsel.

Sie zielte dabei jedes Mal auf die Vorhand von Clijsters, so dass Letztere nicht dazu kam, ihre starke Rückhand zu gebrauchen.

Auch der Aufschlag von Clijsters war schwerfällig. Mit vier Doppelfehlern half die Gewinnerin der US Open ihrer Gegnerin im ersten Satz. Letztere hatte jedoch eigentlich gar keine Hilfe nötig.

Nach knapp 18 Minuten musste Clijsters den Satz der Russin überlassen.

Im zweiten Satz versuchte Clijsters, aufzuholen, stieß aber auf jede Menge Widerstand ihrer Gegnerin. Erst im zehnten Spiel des Matchs gelang es Clijsters, ein Spiel zu gewinnen.

Danach beherrschte Petrova wieder das Spiel. Die Nummer 20 der Weltrangliste war eindeutig zu stark für die Belgierin. Die Russin nutzte jede Chance, die sie bekam. Sie versilberte fünf ihrer sechs Breakpunkte. 6:1 war der Stand des zweiten Satzes.

Henin geht an ihre Reserven

Justine Henin hat die vierte Runde sehr wohl gewonnen. Es kostete sie aber viel Mühe, Alisa Kleybanova zu besiegen. Henin fand im ersten Satz nicht zu ihrem Rhythmus und konnte keinen einzigen Breakpunkt erzielen. Die Russin kam schnel ins Spiel und konnte den ersten Satz für sich verbuchen: 6:3.

Auch im zweiten Satz sah es nicht gut für Henin aus. Die Russin nahm Henin gleich zu Anfang den Aufschlag ab. Henin hatte schlecht geschlafen, wie sie selbst nach dem Match sagte und war einfach müde. Sie sei aber auf das Spiel gegen die Russin mental und physisch vorbereitet gewesen und habe gewusst, dass es schwer werden würde.

Dann bekam Henin einen Energieschub. Sie konnte ihre Fehlerzahl begrenzen und für Kleybanova lief es weniger gut. Justine nahm der Russin zwei Mal den Aufschlag ab und gewann den zweiten Satz mit 6:4.

Im dritten Satz konnte die Russin nichts mehr gegen Henin ausrichten und Henin gewann mit 3:6, 6:4 und 6:2.

Wickmayer gewinnt trotz Rückenprobleme

Im ersten Satz bekam Sara Errani eine kalte Dusche: 6:1 für Wickmayer. Im zweiten Satz lief es dann ein bisschen besser für die Italienerin. Wickmayer bekam bei 5:4 Rückenschmerzen und stand mit dem Rücken gegen die Wand. Errani hatte wieder Mut, konnte aber bei 5:4 und 6:5 ihre Satzbälle nicht nutzen.

Wickmayer gelang ein Tiebreak, aber bei 5:4 entschied der Linienrichter zum Nachteil unserer Landsmännin. Die Belgierin verlor ihre Geduld und Errani nutzte das aus: 7:4. Der zweite Satz dauerte eine Stunde und 12 Minuten.

Im dritten Satz wurde Wickmayer wieder gelassener und nahm bei 4:3 Errani den Aufschlag ab. Danach gab Wickmayer ihre Beute nicht mehr aus den Händen und konnte sich nach über zweieinhalb Stunden Gewinnerin nennen: 6:1, 6:7 und 6:3.