Urlauberdrama in Machu Picchu beendet

Nach 5 Tagen sind alle Touristen, die nahe der peruanischen Ruinenstadt Machu Picchu gestrandet waren, mit Hubschraubern ausgeflogen worden. Die einzige Zugverbindung nach Cuzco war nämlich wegen eines Erdrutsches nach einem heftigen Unwetter unterbrochen.

Es waren die heftigsten Regenfälle seit 15 Jahren, die die Region um die berühmten Inka-Ruinen erfassten. Zwischen 2.500 und 3.000 Touristen saßen in Aguas Calientes fest. Unter ihnen waren auch 11 Belgier. Eine Woche lang waren Hubschrauber der peruanischen Armee im Einsatz, um die Touristen zu evakuieren.

Ihnen kamen einige amerikanische Hubschrauber zu Hilfe, die die amerikanischen Touristen ausflogen.

Die Evakuierung ist nun beendet. Die Reparaturarbeiten an der Bahnstrecke werden nach Angaben der Bahngesellschaft hingegen noch zwei Monate dauern. Machu Picchu selbst werde auch einige Wochen lang für Touristen unzugänglich bleiben, hieß es weiter.

Da Machu Picchu eine hervorragende Geldquelle für die peruanische Regierung darstellt, wird nach einer anderen Lösung für Touristen in den kommenden Wochen gesucht.

Der peruanische Präsident Alan García hat bereits vorgeschlagen, die Touristen mit Hubschraubern nach Machu Picchu zu bringen.