Lüttich: 13. Todesopfer gefunden

Die Staatsanwaltschaft von Lüttich hat am Mittwochmittag Meldungen bestätigt, nach denen bei den Räum- und Bergungsarbeiten an den eingestürzten Häusern in Lüttich ein weiteres Todesopfer gefunden worden ist.

Damit erhöht sich die Zahl der ums Leben gekommenen Personen eine Woche nach dem Drama von 12 auf 13. Noch immer ist nicht genau bestimmt, wie viele Menschen sich während der mutmaßlichen Gasexplosion und dem späteren Einsturz tatsächlich im Haus aufgehalten haben.

Die Lütticher Behörden befürchten, dass sich mindestens zwei weitere Opfer unter den Trümmern befinden könnten. Von diesen beiden Personen fehlt bislang jedes Lebenszeichen.

Erst fünf der jetzt also 13 Todesopfer konnten bisher identifiziert werden. Einige der Opfer wurden in den letzten Tagen beerdigt, darunter ein junger Student, der aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Osten Belgiens stammte, eine junge Frau aus dem flämisch-limburgischen Zolder und deren Lebensgefährte aus Lüttich.

Die Suchaktion am Ort des Geschehens wird am Mittwoch offiziell abgeschlossen. In den kommenden Tagen werden die Trümmer beseitigt und drei im Zuge des Dramas schwer beschädigte Häuser müssen abgerissen werden.