Deutscher Asphalt für die E 313

Die Arbeiten auf der Autobahn E 313 zwischen Antwerpen und der flämischen Provinz Limburg werden voraussichtlich länger andauern, als ursprünglich geplant. Der Asphalt, der jetzt gelegt wird, kommt aus Deutschland und soll länger halten als der Teer, der sonst in Flandern genutzt wird.

Die Bauunternehmen, die die Erneuerung der E 313 vornehmen, müssen vor dem Verlegen der neuen Asphaltschicht einige Probleme lösen. Der harte Wintereinbruch mit viel Schnee und eisigen Temperaturen hat im Belag der Autobahn für Löcher gesorgt, die erst beseitigt werden müssen.

Was eigentlich als schnelle Reparatur gedacht war, erweist sich jetzt als großes Problem. Die Arbeiten sollen bis mindestens Herbst 2010 andauern. Diese viel befahrene Autobahn - Berufsverkehr, Transit-LKW-Verkehr von und zum Antwerpener Hafen - wird also noch monatelang von Staus heimgesucht werden. Streckenweise soll dabei der Verkehr vollständig über den Pannenstreifen geleitet werden, während die eigentlichen Fahrspuren renoviert werden.

Andernorts wird der Pannenstreifen, zum Beispiel zwischen Antwerpen und Ranst, während der Stoßzeiten als zusätzliche Fahrbahn genutzt. Dazu wird ein Signalsystem eingerichtet, dass den Autofahrern zeigt, wann der Pannenstreifen befahren werden darf und wann nicht.

Die Arbeiten werden von einem Asphaltspezialisten begleitet, denn Flanderns Landesverkehrsministerin Hilde Crevits (CD&V), die auch für öffentliche Arbeiten zuständig ist, will, dass der Belag auf der Autobahn mindestens 10 Jahre hält.