Flandern spart an der Straßenbeleuchtung

Die Beleuchtung von Landstraßen, Autobahnen und Verkehrstunneln kostete die flämische Regierung im vergangenen Jahr 13,6 Millionen €. In den beiden vorangegangenen Jahren beliefen sich diese Kosten noch auf mehr als 15 Millionen €.

Landesverkehrsministerin Hilde Crevits (CD&V) gab diese Zahlen am Donnerstag anlässlich einer Fragestunde im flämischen Landesparlament in Brüssel bekannt.

Die niedrigere Stromrechnung für die Straßenbeleuchtung führte die Ministerin auch darauf zurück, dass die Autobahnbeleuchtungen auf dem Gebiet des belgischen Bundeslandes Flandern nachts eine Stunde weniger angeschaltet wurden, als früher. Alleine dies brachte eine Ersparnis von 340.000 € ein.

Daneben werden auch Schritt für Schritt energiesparende Glühbirnen und andere sparsame elektrische Leuchtmittel verwendet.

Zu guter Letzt werden die Abstände zwischen einzelnen Straßenlampen vergrößert und die Leuchtkraft als solche wird niedriger gesetzt.

Gänzlich will man in den belgischen Regionen und Gemeinschaften auf nächtliche Straßen- und Autobahnbeleuchtungen aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht verzichten. Vor allem an Autobahnkreuzen behalten die Beleuchtungen weiter den bisherigen Umfang.