Sozialwohnungen mit Sprachauflage

Der stellvertretende Bürgermeister von Vilvoorde Marc Van Asch (CD&V) ist verärgert, weil das flämische Wohnungsamt den Verkauf von gut einem Dutzend Sozialwohnungen blockiert.

In Vilvoorde am Brüsseler Rand, werden beim Kauf von Sozialwohnungen Menschen, die Niederländisch sprechen, bevorzugt.

Die Inspektion der Raumordnungsbehörde des belgischen Bundeslandes Flandern hat diese Vorgehensweise nun untersagt, da sie im Widerspruch zu den offiziellen Sprachregelungen steht.

Da schon einige Sozialwohnungen mit der niederländischen Sprachauflage der Stadt Vilvoorde problemlos verkauft werden konnten, fühlt man sich dort unsicher.

Jetzt will die Gemeinde Vilvoorde bei der zuständigen flämischen Wohnungsbauministerin Freya Van den Bossche (sp.a) Beschwerde einlegen.