Glatte Straßen, aber kein Streusalz mehr

Wer an diesem Wochenende unterwegs ist, muss damit rechnen, dass nicht überall gestreut wurde. Angesichts leerer Streusalzlager wird der Winterdienst eingeschränkt und nur noch auf dem Hauptstraßennetz gestreut.

Die Streudienste kommen auch im sonst eher schneearmen Flandern mit dem Räumen der verschneiten Straßen kaum noch nach und klagen inzwischen auch noch über leere Streusalzlager.

Das flämischen Landesstraßen- und Verkehrsamt rät deshalb allen Autofahrern ihre Ausflüge an diesem Wochenende zu beschränken. Das wenige Streusalz, das noch vorrätig ist, werde vor allem auf Autobahnen, Umgehungsstraßen und an Gefahrenzonen verteilt.

Der Zustand auf Nebenstraßen wird aber weiterhin überwacht. Stellen, an denen es besonders glatt und gefährlich sei, würden geräumt und mit Salzlake bestreut.

Das Straßen- und Verkehrsamt versprach, dass auch im Falle weiteren Schneefalls eine Fahrspur auf den Hauptstraßen stets frei gehalten werde. Falls es am Montagmorgen schneit, werden die Streudienste ebenfalls eingesetzt, um die Straßen noch vor dem Berufsverkehr befahrbar zu machen.

Aufgrund des anhaltenden Winterwetters herrscht seit Anfang Januar in ganz Europa Streusalzknappheit. Die Salzlieferanten des Straßen- und Verkehrsamtes konnten deshalb nur begrenzt liefern. Mit dem heutigen Salzvorrat können die Streudienste nur noch wenige Streufahrten machen. Ab Montag sollen wieder neue Salzlieferungen erfolgen.