Belgischer Kurzfilm schneidet gut ab

Am fünften Tag des Berliner Filmfestivals wurden Kurzfilme ausgezeichnet. Die Nominierung für den besten europäischen Kurzfilm erhielt die belgische Regisseurin Natalie Teirlinck für ihren Film "Venus vs. Me".

Der Film "Venus vs. Me" ist ein experimenteller Film, der Kindheitserinnerungen mit Hilfe einer komplizierten Montagetechnik erzählt.

Der europäische Preis für den besten Kurzfilm wird durch die European Film Academy in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Filmfestivals, die jeweils einen Film nominieren, verliehen.

Auf der Berlinale gelangten zwei flämische Kurzfilme in den offiziellen Wettbewerb. Sie traten gegen 23 andere Produktionen aus der ganzen Welt an.

Den Goldenen Bären erhielt der schwedische Film "Händelse Vid Bank" ("Zwischenfall vor einer Bank") von Ruben Östlund, der einen gescheiterten Banküberfall zum Thema hat.

Den Silbernen Bären bekam der israelische Film "Hayerida" ("Der Abstieg") von Shai Miedzinski. Er beschreibt die Suche einer Familie nach einem Grabstein für den gestorbenen Sohn.

Am Samstag werden die Preise für die Langspielfilme auf dem 60. Filmfestival von Berlin verliehen.