Vorzeitige Rückreise Peeters aus den USA

Der flämische Ministerpräsident Kris Peeters hat vorzeitig seine Wirtschaftsmission im amerikanischen Staat Kalifornien abgebrochen. Er will am Freitag in Brüssel dem EU-Industrieministerrat beiwohnen. Dort soll der Fall Opel besprochen werden.

Der EU-Ministerrat war schon seit langem geplant. Ursprünglich sollten jedoch lediglich der wallonische Wirtschaftsminister Jean-Claude Marcourt und der belgische Wirtschaftsminister Vincent Van Quickenborne unser Land vertreten. Da das für Flandern sehr wichtige Thema Opel nun dringlicher auf dem Terminkalender behandelt wird als zunächst erwartet, will Peeters nun doch bei der Sitzung dabei sein.

"Marcourt hat wissen lassen, dass wir zur Umstrukturierung der Automobilindustrie zu Wort kommen dürfen. Für uns ist unsere Anwesenheit dort sehr wichtig, weil wir unsere Meinung zum GM-Fall noch einmal auf europäischer Ebene deutlich machen wollen. Wir wollen wissen, wo wir stehen und wie es nun weitergeht", sagte Peeters.

Normalerweise hätte Peeters noch zusammen mit der flämischen Vizeministerpräsidentin Ingrid Lieten bis Freitagmittag in LA bleiben sollen. Auf dem Terminkalender standen unter anderem noch Treffen mit dem Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger und mit dem Vizebürgermeister von Los Angeles. Vizeministerpräsidentin Ingrid Lieten setzt die Reise nun alleine weiter fort und bleibt bis Freitag.