Mehrere Belgier sitzen auf Madeira fest

Auf der Insel Madeira hat ein schweres Unwetter mit heftigen Regenfällen eine Katastrophe angerichtet. Überschwemmungen und Erdverschiebungen kosteten vielen Menschen das Leben. Feriengäste auf der Insel, darunter etwa 120 Belgier, kommen nur mit mühsam dort weg.

Etwa 120 Touristen aus Belgien, die mit den Ferienfliegern Jet Air und Thomas Cook auf Madeira Urlaub machen, sind dort blockiert und können wohl erst iam Sonntagabend in ihre Heimat zurückkehren. Ihr Flug wird gegen 22 Uhr am Sonntag in Brüssel erwartet.

Viele von ihnen wurden, wie auch die meisten der Bewohner der zu Portugal gehörenden Insel Madeira, von den heftigen Regenfällen völlig überrascht. Normalerweise lockt die Insel, die 1.000 km westlich von Lissabon und etwa 700 km vor der marokkanischen Küste liegt, im Februar durch ein mildes Klima, weshalb auch belgische Touristen zu dieser Zeit gerne dorthin fliegen.

40 Urlauber, die mit Jet Air nach Madeira geflogen waren, saßen zeitweise in Funchal fest, da der Flughafen von Madeira geschlossen war. 80 Kunden von Thomas Cook bleiben bis zum Abflug in ihrem Hotel. 68 weitere Belgier, die auf dem Weg nach Madeira waren, warten derzeit auf La Palma auf ihre Weiterreise.