Audi und Volvo stellen Personal ein

Audi Brüssel wird rund 400 Zeitarbeitskräfte für den Bau des neuen Modells A1 einstellen. Die neuen Stellen sollen bis Mai 2010 besetzt werden. Das belgische Audi-Werk will jährlich 80.000 bis 100.000 Fahrzeuge vom Band rollen lassen.

Im ehemaligen Volkswagen-Werk im Brüsseler Stadtteil Vorst arbeiten derzeit 2.200 Arbeiter und Angestellte an der Montage des A3-Modells, doch jetzt, da der diese Woche in Genf vorgestellte neue Audi A1 anlaufen wird, braucht der Standort rund 400 zusätzliche Mitarbeiter.

Dabei stehen die Chancen nicht schlecht, dass ein Teil dieser Zeitarbeitskräfte in Zukunft eine feste Anstellung bei Audi Brüssel erhalten wird. Dies hängt allerdings davon ab, ob der neue Kleinwagen des deutschen Autobauers aus Ingolstadt seinen Markt finden kann. Im November 2010 will Audi den Stand der Dinge analysieren.

Audi-Sprecherin Christine Germain erklärt: „Wir brauchen zusätzliche Mitarbeiter, die in der Anlaufphase des A1 den Bedarf decken können. Wir suchen auch noch immer nach rund 30 Industrie-Ingenieuren, die einen unbefristeten Vertrag angeboten bekommen. Doch für die 400 benötigten Arbeiter, die in erster Linie am Fließband stehen werden, stehen vorerst zeitlich befristete Verträge zur Verfügung.“

Audi Brüssel sucht bevorzugt nach Punktschweißern, nach Karosserie-Fachleuten und nach Monteuren.

Auch im PKW-Werk von Volvo im flämischen Gent werden dutzende neue Mitarbeiter gesucht. Diese werden zur Montage des neuen Volvo-Modells S60 benötigt. Der S60 wurde ebenfalls beim Genfer Autosalon vorgestellt. Die Produktion soll im Sommer anlaufen.