Einbrecher schlagen meist am Nachmittag zu

Die belgische Polizei registrierte 2009 rund 66.000 Wohnungseinbrüche. Das sind knapp 9.000 mehr als im Jahr davor. Dabei fällt auf, dass Einbrecher meist an Wochentagen am Nachmittag zwischen 14 Uhr und 16 Uhr 30 zuschlagen.

Bis 2005 einschließlich sanken die Zahlen der jährlichen Wohnungseinbrüche in Belgien, wie aus den Statistiken des Bereiches Eigentumsdelikte der Bundespolizei ersichtlich ist.

Doch in den letzten Jahren nimmt diese Art von Kriminalität wieder deutlich zu. Bemerkenswert ist dabei, dass die Diebe nicht mehr in der Nacht zuschlagen, sondern am helllichten Tag und zwar zu Tageszeiten, in denen man es eigentlich nicht vermuten sollte, nämlich Nachmittags zwischen 14 Uhr und 16 Uhr 30.

Dabei haben sie es vor allem auf Bargeld, Schmuck und auf Elektronik (Digitalkameras, Labtops, Fernseher, CD- oder DVD-Spieler und ähnliches) abgesehen.

Dramatisch ist auch, dass die Täter immer jünger werden. Oft handelt es sich bei den Einbrechern um Minderjährige aus Osteuropa, die im Auftrag von organisierten Banden arbeiten. Die Polizei versucht jetzt solche Netzwerke, die Kinder und Jugendliche für Einbrüche nach Belgien schaffen, aufzurollen.

Meist gelesen auf VRT Nachrichten