Acht Jahre für Al-Qaida-Mitglied?

Der Bundesstaatsanwalt hat vor dem Brüsseler Strafgericht eine 8-jährige Haftstrafe für Malika El Aroud gefordert. Sie wird verdächtigt, Anführerin einer belgischen Al-Qaida-Zelle zu sein.

Laut dem Staatsanwalt habe Malika El Aroud über ihre Website junge Muslime für den Heiligen Krieg in Afghanistan rekrutiert.

Sie sollen von ihrem Mann in Trainingslagern ausgebildet worden sein und gelernt haben, mit Sprengstoff umzugehen.

Die Angeklagte hat im Prozess ausgesagt, dass sie lediglich das afghanische Volk verteidigen wollte. Laut Staatsanwaltschaft sei Malika jedoch Mitglied eines internationalen Terroristennetzwerks. Der Staatsanwalt fordert acht Jahre Haft.

Die Höchststrafe für die Bildung einer terroristischen Vereinigung beträgt 10 Jahre Haft.