Die Pokalfinalisten stehen fest

Cercle Brügge hat sich knapp für das Pokalfinale qualifiziert, wäre aber fast gegen Roeselare gescheitert. Im Rückspiel am Freitagabend verlor Cercle mit 3:0 in Roeselare, qualifizierte sich aber durch den 3:1-Sieg im Hinspiel.

Cercle Brügge ging beruhigt ins Rückspiel in Roeselare, denn die Gastgeber hätten viele Tore nötig gehabt, um sich doch noch für das Pokalfinale in Brüssel zu qualifizieren.

Das erste Tor für die Gäste aus Brügge fiel aber schon schnell über einen Strafstoß in der dritten Spielminute. Cercle lehnte sich weiter zurück, denn fünf Treffer würden Roeselare wohl nicht gelingen. In der ersten Halbzeit traf Dissa noch zum Ausgleich.

Die zweite Spielhälfte wurde durch das 2:1 von Huyghebaert eingeleitet, doch Brügge schien weiter zu schlafen.

Eng wurde es, als Kelhat ein Eigentor schoss und es schon 3:1 stand. Cercle wurde wach – auch durch das Zutun der vielen mitgereisten Fans, die eine Reaktion forderten. 3.000 der knapp 4.000 im Stadion von Roeselare anwesenden Supporter kamen aus Brügge...

Doch es waren nicht die Gäste selbst, die für die Entscheidung sorgten, sondern Mirvic, der am Anfang der Partie mit seinem Foul den Elfmeter gegen Roeselare verursachte. Mit Rot flog er vom Platz und in Unterzahl brachte seine Mannschaft nichts mehr zustande.

Das belgische Pokalfinale findet Mitte Mai im König Baudouin-Stadion in Brüssel statt.