Erhöhte Sicherheit bei Terrorprozess

Beim Brüsseer Prozeß gegen 9 mutmaßliche Mitglieder des islamistischen Terrornetzwerkes al-Qaida gelten ab Montag außergewöhnlich strenge Sicherheitsvorkehrungen. Der Bundesstaatsanwaltschaft zufolge habe es beinahe einen Fluchtversuch gegeben.

Der Prozeß gegen Malika El Aroud, ihren Ehemann und 7 weitere Angeklagte ist am Montagmorgen um 9 Uhr fortgesetzt worden.

Der Platz vor dem Brüsseler Justizpalast wurde komplett abgeriegelt. Autos haben dort derzeit keinen Zugang mehr.

In dem Gebäude ist ein Sonderkommando der Bundespolizei im Einsatz. Die Kontrollen an den Eingängen sind verschärft . Auch am Eingang zum Gerichtssaal selbst gelten strengere Sicherheitsvorkehrungen als sonst. 

Jeder, auch die Presse, wird abgetastet. Sogar die Schuhe müssen durch eine Lichtschranke.