VRT: Verhandlungen zum Sparplan

Der Verwaltungsrat der VRT, der öffentlich-rechtliche Rundfunk des belgischen Bundeslandes Flandern - unser Haus, hat grünes Licht für die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Direktion über die geplanten Sparmaßnahmen gegeben.

Ausgangspunkt der Verhandlungen bleibt ein Vorschlag von Seiten des Managements, bis 2011 65 Millionen € einzusparen, um so Forderungen der flämischen Landesregierung entsprechen zu können.

Verwaltungsratsvorsitzender Luc Van den Brande (Foto) erklärte dazu: „Die Direktion hat auch den Auftrag, mit den Gewerkschaften über Wege zum Personalabbau zu verhandeln. Im Juni wird der Verwaltungsrat einen definitiven Entschluss fassen, wenn nach den Verhandlungen ein definitiver Vorschlag der Direktion vorliegt.“ Damit hat die VRT mehr Zeit zur Verfügung, um sich mit den geforderten Einsparungen auseinander zu setzen.

Dies ist auch notwendig, denn über einen eigenen Sparvorschlag der Gewerkschaften ist noch nicht gesprochen worden. Sie schlagen eine Sparsumme von 39 Millionen € vor, bei dem weitaus weniger Entlassungen oder andere Abgänge notwendig wären und bei dem die Eingriffe in das Programmangebot nicht so drastisch erfolgten, wie an anderer Stelle gefordert.