Standard Lüttich verliert 2:1 beim HSV

Der HSV hat den belgischen Meister Standard Lüttich im Viertelfinale der Europa League zu Hause mit 2:1 besiegt. Doch das Lütticher Auswärtstor lässt für das Rückspiel nächste Woche in Belgien noch alles möglich sein.

Standard Lüttich ging durch ein Tor von Mbokani früh in Führung, doch der Hamburger Sportverein bog die Lage noch vor der Halbzeitpause wieder um.

In der Anfangsphase dominierten die Gastgeber aus dem hohen Norden in Deutschland die Partie mit rund 20 Minuten rasantem Spiel, doch die dabei entstandenen Torchancen konnte der HSV nicht nutzen. Ganz im Gegenteil.

Im eigentlichen Widerspruch zur Spielverlauf kam Lüttich nach einer halben Stunde in Führung, als Mbokani (Foto) einen präzisen Eckstoß von Pocognoli an Rost vorbei ins Hamburger Tor lenkte.

Doch der HSV gab sich so früh nicht geschlagen. Der Ausgleich kam durch einen Strafstoß, nachdem Pitroipa von Marcos im Strafraum gefoult wurde.

Petric setzte den Penalty eiskalt um (Foto) und Bolat hatte keine Chance. Nur kurze Zeit später sorgte Hamburgs Goalgetter Van Nistelroy für die 2:1-Führung.

Torlose aber heiße zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit bestand die Partie aus zwei Bereichen. Hamburg suchte das 3:1, um sich vor dem Rückspiel am 8. April im Standard-Hexenkessel von Sclessin absichern zu können und Lüttich wollte eben das verhindern, was auch gelang.

Zwar versuchte vor allem noch De Camargo (Foto) den Ausgleich zu erzielen, doch vergebens. In Lüttich ist kommende Woche noch alles möglich.

Das Auswärtstor der Lütticher kann Gold wert sein. Wenn Standard mit einem Tor  Vorsprung gewinnt, dann ist das Halbfinale der Europa League ein Fakt. Der HSV kann mit dem 2:1 nicht zufrieden sein. Der Jubel über den Sieg fiel denn auch verhalten aus.