Dicke Luft im Klassenzimmer

Klassenzimmer werden zu wenig gelüftet. Das geht aus einer Untersuchung von VITO, der flämischen Einrichtung für Technologische Forschung, hervor und ist in den Zeitungen Gazet van Antwerpen und Het Belang Van Limburg zu lesen.

Das flämische Institut untersuchte die Luftqualität in 90 Klassenzimmern von insgesamt 90 Primarschulen in ganz Flandern.

In allen Klassen wurde zu viel CO2 gemessen.

Der Richtwert für CO2 beträgt 492 ppm (parts per million). Dieser Wert wurde überall überschritten. An einerm Ort wurden  sogar 5.000 ppm gemessen. Zu hohe Konzentrationen von CO2 in der Luft verursachen Müdigkeit und können zu Konzentrationsschwächen führen. 

Auch der Feinstaubgehalt in der Luft und andere schädliche Stoffe, die zum Beispiel durch Möbel oder Bodenbeläge ausgeschieden werden, liegen oft über dem Richtwert.

VITO will, dass in den Klassen häufiger gelüftet wird. Präventiv kann natürlich auch etwas gegen die dicke Luft in Klassenzimmern unternommen werrden.

Schulen könnten zum Beispiel beim Ankauf des Mobiliars oder der Bodenbedeckung darauf achten, dass das bestellte Material so wenig Schadstoffe wie möglich enthält.