Überfälle auf Brüsseler Juweliere

Nach zwei bewaffneten Überfällen auf Juweliere an einem einzigen Tag in Brüssel mit zwei Toten als Folge fordert der Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, Charles Picqué, mehr Polizeipräsenz auf den Straßen.

Damit will er wieder ein Gefühl der Sicherheit bei den Bürgern in der Hauptstadt schaffen.

Nachdem am frühen Montagnachmittag ein Juweliergeschäft im Brüsseler Stadtteil Elsene überfallen und dabei der Inhaber erschossen wurde, gab es am Abend des gleichen Tages einen weiteren Überfall auf ein Juweliergeschäft.

Diesmal wollten zwei Täter ein Geschäft im Stadtteil Schaarbeek ausrauben. Als die beiden versuchten, mit der Beute auf einem Motorroller zu entkommen, soll der Juwelier auf sie geschossen haben. Dabei starb der eine Täter. Der andere wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft Brüssel gegen den Juwelier in Schaarbeek ein Verfahren wegen Totschlags und versuchten Totschlags eingeleitet.

Er hatte auf die Täter geschossen, als diese bereits auf der Flucht waren. Das gilt nicht mehr als Selbstverteidigung.