Belgische Ermittler halfen der Bundeswehr

Mitglieder der belgischen Militärpolizei haben an den Ermittlungen zur Klärung der Umstände des tödlichen Anschlags vom 15. April in Nordafghanistan mitgearbeitet. Bei den Anschlägen kamen vier deutsche Soldaten ums Leben. In den Vorfall waren auch belgische Soldaten verwickelt.

In einer Erklärung der Armee wurde bekannt gegeben, dass die belgischen Militärpolizisten an den Untersuchungen des Vorfalls, die am 15. und 16. April durchgeführt wurden, beteiligt gewesen sind.

Bei dem Anschlag auf die ISAF-Soldaten vom 15. April im Norden Afghanistans feuerten Rebellen BM1-Raketen auf deren Panzerfahrzeuge ab.

Dabei wurde ein Schützenpanzer vom Typ Eagle IV zerstört. Dem Angriff fielen vier deutsche Soldaten zum Opfer, weitere wurden verletzt.

In den Vorfall wurden indirekt auch belgische ISAF-Soldaten verwickelt, wie auch schon bei Angriffen zuvor. Die deutschen Patrouillen der in Kunduz stationierten Einheiten werden meist von belgischen Minensuchern begleitet, die Sprengkörper entschärfen.

15 belgische Soldaten gehörten zu dem Militärkonvoi, der am 15. April angegriffen worden war. Bei den Belgiern waren keine Opfer zu beklagen. Sie halfen danach bei der Bergung der Opfer, wie die flämische Tageszeitung De Morgen in ihrer Samstagsausgabe berichtete.