Henin im Halbfinale in Stuttgart

Beim Hallen-Tennisturnier von Stuttgart hat Justine Henin die Serbin Jelena Jankovic in drei Sätzen mit 3:6, 7:6 und 6:3 besiegt. Im Halbfinale tritt die Belgierin gegen die Israelin Shahar Peer (WTA 20) an.

Im ersten Satz war Jankovic eindeutig die bessere. Sie spielte aggressiv, verteidigte sich sehr stark und spielte auch taktisch sehr schlau, indem sie die Vorhand von Henin beschoss.

Jankovic gewann den ersten Satz mit 6:3 nach einem Break im sechsten Spiel.

"Mir war klar, dass ich näher ans Netz hätte kommen müssen, aber sie hat das nicht zugelassen. Im zweiten und dritten Satz habe ich weiter gekämpft und mutig gespielt", so die ehemalige Weltranglisten-Erste Henin nach dem Spiel.

Der zweite Satz endete mit einem Tiebreak. Henin war im Satz mit 3:1 in Führung gegangen, musste aber den Break direkt wieder abgeben. Die Fortführung des Satzes verlief "on serve", also bis 6:6.

In dem Tiebreak wurde es 4:4, als Henin mit einigen schönen Punkten einen Zwischenspurt einlegte, der ihr zum Sieg des Satzes verhalf. 7:4 wurde es im Tiebreak und Justine fuhr begeistert fort, denn im dritten Satz ging sie mit 2:0 in Führung.

Jankovic holte ihren letzten Rest an Energie hervor und holte auf. Sie erzielte sogar einen 2:3-Vorsprung.

Henin war einfach frischer. Sie nahm Jankovic noch zwei Mal den Aufschlag ab und beendete das Spiel mit einem herrlichen Schlag, der sie im ersten Satz noch im Stich gelassen hatte.

Mit einer gekreuzten "running Vorhand" schaffte Justine den letzten Punkt des Spiels: 3:6, 7:6 und 6:3.