Neues ab dem 1. Mai

Am 1. Mai verändert sich einiges für Arbeitsunfähige, Grenzarbeiter und flämische Städte. Flanderninfo.be hat eine Übersicht der Veränderungen erstellt.

- Personen, die langfristig arbeitsunfähig sind, können eine jährliche Zusatzprämie beantragen.

Jeder, der seit mindestens fünf Jahren erwerbsunfähig ist, hat unter bestimmten Voraussetzungen Recht auf eine Sonderprämie in Höhe von 75 Euro. Dabei muss der Antragsteller entweder Arbeitnehmer oder arbeitslos sein. Außerdem muss die betroffene Person am 31. Dezember des Jahres, das dem Jahr der Arbeitsunfähigkeitsbewilligung vorausgeht, mindestens 5 Jahre Arbeitsunfähigkeit vorweisen können.

- Belgische Rentner, die in einem anderen EU-Mitgliedsland wohnen, können künftig auch in Belgien all ihre Arztbesuche durchführen.

Für Grenzarbeiter ist dies besonders wichtig. Wer fünf Jahre vor Rentenantritt mindestens zwei Jahre Grenzarbeiter war, hat in seinem früheren Arbeitsland für den Rest seines Lebens Recht auf ärztliche Versorgung. Dies gilt ohne jegliche Einschränkung. Es betrifft allerdings nur Grenzgänger mit den Nachbarländern Frankreich, Deutschland und Luxemburg.

- Jede flämische Stadt muss mindestens über einen Umweltaufseher verfügen. Dieser muss sowohl die Umsetzung der Umweltgesetze kontrollieren als auch die Umweltschutzgesetze wahren.