Scherpenheuvel bleibt populär bei Pilgern

Der Pilgerort Scherpenheuvel in der flämischen Provinz Brabant bleibt populär. Der Ort, der sich um die barocke Liebfrauenbasilika aus dem 17. Jahrhundert gruppiert, zieht jährlich rund eine Million Wallfahrer an. Andere Kirchen und Wallfahrtsorte in Belgien verlieren immer mehr Besucher.

Pastor Luc Van Hilst aus Scherpenheuvel gab in einem Gespräch mit der katholischen Wochenzeitung Tertio an, dass jährlich bis zu einer Million Pilger in seine Pfarre kommen. Jeden Sonntag besuchen bis zu 5.000 Gläubige die Messen in der Basilika.

Offenbar hat die Krise in der katholischen Kirche in Belgien auf die Wallfahrer, die es nach Scherpenheuvel zieht, keinen oder nur wenig Einfluss. Auch nach den Pädophilieskandalen in der Kirche und dem Rücktritt des Bischofs von Brügge nach Kindermissbrauch tun der Wallfahrt in den kleinen Ort bei Diest keinen Abbruch.

Scherpenheuvel bleibt beliebter Wallfahrtsort für die Gläubigen und touristische Attraktion für Ausflügler. Viele Gruppen kommen hierher aber auch Familien und Einzelpersonen mit ihren Autos. Nur eine Zahl nimmt in letzter Zeit ab: Die der Fußwallfahrer.