Opel Antwerpen einigt sich auf Abfindung

Bei Opel in Antwerpen haben sich Gewerkschaften und Direktion in der Nacht zum Donnerstag auf Abfindungen geeinigt. Dies erfolgte mit Hilfe eines Sozialschlichters. Am Mittwochmorgen hatten die Beschäftigten ihre Arbeit nieder gelegt.

Sie wollten nicht, dass ihre Abfindung in die Jahresendprämie eingerechnet wird. Der Streit hierüber ist nun vom Tisch.

Die rund 5.000 Neuwagen, die die Gewerkschaften am Mittwoch  aus Protest zurück gehalten hatten, sollen jetzt nach und nach wieder freigegeben werden, sagt Luc Van Grinsven von der christlichen Gewerkschaft.

Die Produktion bei Opel wird am Donnerstag noch nicht wieder aufgenommen. Für die Arbeiter der Mittagsschicht findet eine Informationsversammlung statt. Danach können die Arbeiter nach Hause gehen. Ihren Lohn erhalten sie dennoch.

Auch nächste Woche wird nicht gearbeitet bei Opel Antwerpen. Nach dem langen Wochenende waren Tage der Arbeitslosigkeit eingeplant. Danach folgt noch eine Woche zusätzlicher Arbeitslosigkeit.

Am 25. Mai werden die Arbeiter dann wieder in der Fabrik erwartet.

Am 17. Mai veranstaltet die Direktion für sie Informationsrunden, in denen jeder individuell gesagt bekommt, wie viel Abfindung er erhält und wie der Sozialplan bei ihm umgesetzt wird.

"Auf dieser Grundlage können sie erklären, ob sie weiter arbeiten oder das Werk mit den ersten Arbeitnehmern, die gehen müssen, verlassen wollen", so Rudi Kennes von der sozialistischen Gewerkschaft ABVV.