Applaus für "Little baby Jesus of Flandr"

Der belgische Film "Little baby Jesus of Flandr" hatte am Samstagmorgen beim Filmfestival in Cannes Weltpremière. Der Film des Regisseurs Gust Van den Berghe wurde in der Nebenkategorie Quinzaine Des Realisateurs nominiert.

Die ersten Reaktionen, die nach der Vorführung des Films aufgezeichnet wurden, sind: "Einzigartiger Film", "wie bei den Werken von Pieter Brueghel", "absolut schlicht" und "ein burlesker Bela Tarr" (mit Verweis auf das Werk des ungarischen Filmregisseurs Bela Tarr).

"Little baby Jesus of Flandr" von Gust Van den Berghe basiert auf der Weihnachtsgeschichte des berühmten Theaterstücks "En waar de sterre bleef stille staan" von Felix Timmermans. Das Stück erzählt die Geschichte von drei Bettlern, die sich an Weihnachten entschließen, zu singen, um ein bisschen Geld zu verdienen.

In den Hauptrollen spielen Jelle Palmaerts, Paul Mertens und Peter Janssens, drei Mitglieder der Turnhouter Schauspielgruppe Theater Stap. Sie haben das Downsyndrom. Theater Stap arbeitete bereits 1993 an dem Film "Tangotango" von Frans Buyens mit.

Palmaerts, Mertens und Janssens bekamen den fertigen Film das erste Mal im Vorführsaal in Cannes zu sehen.