Belgier essen wieder besser

Die Essensgewohnheiten der Belgier haben sich in den vergangenen Jahren verbessert. Das geht aus einer alle vier Jahre durchgeführten Umfrage des wissenschaftlichen Instituts für Volksgesundheit zum Lebensstil und zur Krankheitsvorbeugung der Belgier hervor.

Die Zahlen der Umfrage betreffen die Jahre 2008-2009. Insgesamt wurden 11.250 Menschen befragt.

Im Vergleich zu 2004 hat die Zahl der Personen, die täglich Früchte und Gemüse essen, zugenommen, für Früchte von 50% auf 64%, für Gemüse von 74% auf 85%.

Die Zahl der Menschen, die täglich dunkles Brot essen, hat ebenfalls zugenommen, von 48% auf 54%.

Junge Menschen schneiden allerdings bedeutend schlechter ab als Erwachsene. So nimmt noch nicht einmal die Hälfte von ihnen täglich Früchte zu sich. Über die Hälfte trinkt zudem jeden Tag süße Erfrischungsgetränke.

Auffallend ist außerdem, dass sich gut ausgebildete Personen wesentlich besser ernähren als Personen mit einer schlechten oder keinen Ausbildung.

Weniger Raucher

Ein weiteres positives Ergebnis der Umfrage ist, dass die Zahl der Raucher von 28% auf 25% abgenommen hat.

Obwohl sich bei der Einnahme von Cannabis kaum etwas verändert hat, ist der Cannabisverbrauch bei Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren intensiver geworden.

Mit der Bewegung sieht es jedoch weniger gut aus. Nur 49% der Männer und 29% der Frauen betätigen sich pro Tag mindestens eine halbe Stunde körperlich.

Ein Viertel der belgischen Bevölkerung drohen Gesundheitsprobleme, weil sie sich in ihrer Freizeit nicht ausreichend bewegt.

Acht von zehn Belgiern trinken übrigens Alkohol und eine von zehn Personen gibt an, ein Alkoholproblem zu haben.