"Die Wahlcomputer sind in Ordnung"

Das belgische Innenministerium widerlegt Zweifel an der Zuverlässigkeit der Wahlcomputer, die bei den kommenden Parlamentswahlen vom 13. Juni im Einsatz sein werden. Besorgte Stimmen befürchten, dass die veralteten Computer nicht sicher seien.

In den vergangenen Wochen äußerten Beobachter, dass die belgischen Wahlcomputer veraltet seien und teilweise nicht funktionieren würden. Dadurch machten sich Sorgen breit, nach denen in einigen Gemeinden, die eigentlich mit Wahlcomputer arbeiten, auf Rotstift und Papier umgestiegen werden soll.

Doch inzwischen ist für das Innenministerium, das die Parlamentswahlen organisiert und für einen reibungslosen Ablauf sorgen muss, alles in Ordnung. Die Wahlcomputer wurden und werden auf Herz und Nieren geprüft und sind überwiegend einsatzfähig.

Einige veraltete Computer, die derzeit noch Probleme aufweisen, würden am 13. Juni ebenfalls anstandslos funktionieren, wie die scheidende Innenministerin Annemie Turtelboom (Open VLD - Foto) angab.

Im Prinzip wird am 13. Juni in allen belgischen Gemeinden elektronisch gewählt, wo dies bisher geplant ist. 201 Kommunen verfügen über Wahlcomputer, mit denen auch bei den vergangenen Wahlen gearbeitet wurde.