Küste: Touristisches Spitzenwochenende

Nach Angaben des Fremdenverkehrs-Verbandes der belgischen Küste sorgte das lange Pfingstwochenende für das touristische Gewerbe. Hotels, Gaststätten und Restaurants waren gut besetzt bis ausgebucht. Insgesamt scheint das Frühjahr dem Sektor gut getan zu haben.

Der Tourismus an der belgischen Küste hat sein erstes Toppwochenende für das laufende Jahr hinter sich. Das verlängerte Pfingstwochenende sorgte für einen Run auf die Stände der Badeorte.

„Westtoer“, der Fremdenverkehrs-Verband der Küstenregion, spricht von einem Spitzenwochenende. Regionalmanager Geert Hoorens blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück: „Am Wochenende war hier viel los. Das macht einiges wieder gut, denn ein echtes Topwochenende fehlte bisher noch. Die Krokusferien und die erste Woche der Osterferien waren nicht schlecht, doch dies sorgte nicht für wirklich gute Auslastungen.“

Richtig negativ ist die touristische Saison an der Küste bisher nicht, doch erst das erfolgreiche Pfingstwochenende sorgte dafür, dass die Gastronomen und Hotelbetreiber auch Einnahmen in ihre Reserven stecken können. Doch für Tourismusmanager Hoorens „muss die Sonne auch in den Sommermonaten viel scheinen.“

Teure Hotels schneller ausgebucht

Nach Angaben von „Westtoer“-Regionalmanager Geert Hoorens viel am Pfingstwochenende auf, dass vor allem die Drei- und Viersterne-Hotels schneller ausgebucht waren, als die Herbergen mit günstigerer Klassierung: „Ich entnehme dem, dass die Verbraucher für bessere Qualität an der Küste auch mehr zahlen möchten. Aber, die Ein- oder Zweisterne-Hotels weisen auch Auslastungen von bis zu 80 % auf.“

Im Bereich der Gaststätten und Restaurants stellen die Betreiber allerdings fest, dass die Bestellmenge pro Tisch zurückgeht. Zwar bleibt die Zahl der Kunden mehr oder weniger konstant, doch bestellen diese offenbar weniger umfangreich. „Möglicherweise ist die Krise schuld an dieser Entwicklung, doch das müssen wir noch näher analysieren“, heißt es bei „Westtoer“.