Genter Hafen will Verteilerpforte werden

Der Hafen von Gent will gegen 2020 eine größere mulitlogistische Plattform werden, eine Verteilerpforte mit verschiedenen Transportmöglichkeiten. Das steht im strategischen Plan 2020 des Hafens.

Der Hafenbetrieb will europäischer Spitzenreiter bei der Herstellung von Biokraftstoff bleiben, aber auch neue Verteilermöglichkeiten entwickeln.

"Gegen 2020 wollen wir  noch immer der Hafen mit dem größten Biokraftstoff-Industriekomplex in Europa sein und Verteilerkomplexe für die Bereiche Nahrung, Baumaterialien und Biomassen entwickeln. Außerdem kann Gent auch eine wichtige Rolle bei den 10 Millionen Tonnen Baumaterialien spielen, die Paris jährlich verlädt", so der Verantwortliche für Hafenangelegenheiten von der Stadt Gent, Christophe Peeters.

Der Genter Hafen plant, gegen 2020 die Hürde von 30 Millionen Tonnen maritimer Güterverschiffung zu schaffen und 20 Millionen Tonnen über die Binnenschifffahrt zu realisieren. Daneben sollen rund 300 Hektar Firmengelände erschlossen werden. Durch die Wiedereinrichtung des alten Hafens kann noch einmal ein Viertel des bestehenden Geländes genutzt werden.