Antwerpen: Frachter leckgeschlagen

In der vergangenen Nacht ist ein mit Düngemitteln beladener Hochseefrachter am Albertdock im Hafen von Antwerpen leckgeschlagen. Glücklicherweise konnte vermieden werden, dass das Schiff sank.

Der Frachter war beim Manövrieren gegen die Kaimauer des Albertdocks im Antwerpener Hafen gekracht. Dabei entstanden Risse und Löcher am Bug des Schiffs.

Unmittelbar nach der Havarie wurde die Ladung Düngemittel aus dem Frachter in ein anderes Schiff umgeladen. Sinken wird das Schiff wohl nicht, wie Harry Longueville, der die Bergungsarbeiten im Hafen koordiniert, am Morgen angab, denn man habe die Lecks, die sich unter dem Wasserspiegel befanden, abdichten können.

Im Laufe des frühen Morgens begab sich ein Kranschiff zu dem havarierten Frachter, um dessen Ladung zu bergen und auf ein anderes Schiff umzuladen. Dabei wurde das Schiff leichter und die bei den Stößen gegen die Kaumauer entstandenen Lecks ragten über dem Wasserspiegel hinaus. Dies machte das Abdichten deutlich einfacher und vermied so die Gefahr des Sinkens endgültig.