Brüsseler Justizmörder wird streng bewacht

Der Mann, der am Donnerstag eine Friedensrichterin und einen Gerichtsschreiber in einem Friedensgericht erschossen hatte, wird im Gefängnis von Brüssel-Vorst (Archivfoto) besonders gut bewacht. Die Justiz nimmt seine Drohung, sich das Leben zu nehmen, ernst.

Schon bei seiner Verhaftung am Freitagabend (kleines Foto) hatte er die Polizisten darum gebeten, ihn zu erschießen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann, ein Flüchtling aus dem Iran, der mittlerweile einen belgischen Pass trägt, akut suizidgefährdet ist.

Der zuständige Ermittlungsrichter hat aufgrund dieser Annahme eine besondere Bewachung des Untersuchungshäftlings angeordnet.

Er wird genau im Auge behalten und seine Zelle wird jede Viertelstunde kontrolliert.

Der Mann hatte in der vergangenen Woche im Friedensgericht von Brüssel eine Friedensrichterin und einen Gerichtsschreiber erschossen.

Er wollte sich an der Friedensrichterin, mit der er einen Konflikt nach nicht gezahlten Mieten für seine Wohnung austrug, rächen.