Große Ölspur trieb auf dem Albertkanal

Zwischen Kanne und Riemst in der Provinz Limburg sorgte am Sonntag eine 10 bis 15 Meter breite Ölspur auf dem Albertkanal. Feuerwehr und Zivilschutz beseitigten das Öl mit Lösemitteln.

An der Beseitigung des Öls arbeiteten die Feuerwehren von Tongeren in der Provinz Limburg und von Lüttich in der gleichnamigen Provinz. Zudem beteiligten sich der Zivilschutz und die Schifffahrtsbehörde an den Arbeiten.

Schon am Samstagabend hatten die Anwohner einer Straße am Ufer des Albertkanals in Kanne einen Ölgeruch bemerkt, doch konnte die herbeigerufene Polizei nichts feststellen. Am Sonntagmorgen wurde dann der Ölfleck und seine enormen Ausmaße festgestellt.

Die Ursache dieser Umweltverschmutzung und die Herkunft des Öls sind unklar. Fest steht lediglich, dass es aus dem Lütticher Raum kommen musste. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ein Binnenschiff seine Tanks illegal gereinigt hat oder das Unbekannte Heizöl in den Albertkanal haben abfließen lassen.

Die Schifffahrtspolizei analysierte eine Liste aller Binnenschiffe, die den Kanal am Samstagabend auf der Köhe von Riemst und Kanne durchfahren hatten, doch ein Verursacher der Verschmutzung konnte dabei nicht ausgemacht werden.

Im Laufe des Tages breitete sich der Ölfleck bis Veldwezelt bei Lanaken aus, doch im Laufe des Nachmittags konnte Entwarnung gegeben werden.

Da sich der Ölfleck auf mehrere Gemeinden und Provinzen verteilt, ist zudem völlig undeutlich, wer die Kosten des Einsatzes bezahlen soll.