Bessere Qualität beim Badewasser

Die Qualität des Badewassers im belgischen Bundesland Flandern ist in letzter Zeit erheblich besser geworden und entspricht wieder überall den EU-Normen. Die meisten Badezonen an der Küste weisen saubereres Wasser auf, als die strengen eigentlich Normen verlangen.

Jeden Sommer analysieren die flämischen Landesbehörden die Qualität des Badewassers in der Region aufs Neue. Die flämische Umweltbehörde misst die Werte und überträgt sie der Europäischen Kommission. Diese bündelt die Angaben der Regionen in der Union und erstellt einen Bericht.

Im vergangenen Jahr entsprach das Wasser an den Badestränden der Küste, genau wie 2008, den europäischen Mindestnormen. Die Zahl der Stände, die den wesentlich strengeren Richtwerten der EU entsprechen, ist von 15 % auf jetzt 74 % angestiegen. Nach Angaben von Flanderns Landesumweltministerin Joke Schauvliege (CD&V) lag diese Zahl noch nie so hoch.

Auch die Zahl der zum Baden freigegebenen Süßwasserteiche und Seen in Flandern, die mit qualitativ besserer Wasserqualität aufwarten, ist gestiegen. 48 % der kontrollierten Gewässer entsprachen 2009 den EU-Mindestansprüchen und 67 % den strengen Richtwerten. 2008 entsprachen „nur“ 53 % der Binnengewässer qualitativ den EU-Richtlinien.