"Superreis" aus der Uni von Gent

Wissenschaftler der Universität Gent haben eine spezielle Reissorte entwickelt, mit der in bevölkerungsreichen Ländern wie China Gesundheitsprobleme und Unterernährung gelöst werden könnte. Vor allem schwangeren Frauen soll dieser Reis gesundheitlich helfen können.

Dieser gesundheitsfördernde "Superreis“ wurde schon 2007 an der Universität von Gent in der Provinz Ostflandern entwickelt. Doch jetzt haben die Wissenschaftler zusätzlich entdeckt, dass der Reis für schwangere Frauen einen positiven "Nebeneffekt“ vorweist.

Die Wissenschaftler denken dabei ebenfalls an China, denn in diesem Riesenreich in Fernost ist Reis das Hauptnahrungsmittel.

Doch die Tatsache, dass chinesische Frauen besonders viel Reis essen, sorgt bei ihnen für einen Mangel an bestimmten Vitaminen.

Das kann bei schwangeren Frauen dazu führen, dass sie Kinder mit offenem Rücken zur Welt bringen.

Schätzungsweise jedes 5. Kleinkind in China leidet an dieser in Fachkreisen "Spina bifida“ genannten Krankheit.

"Superreis" könnte Abhilfe schaffen

Nach Schätzungen der Wissenschaftler der Uni Gent könnten Einfuhr, Pflanzung und Ernte ihrer Reissorte in China jährlich für bis zu weiteren 250.000 gesunden Geburten führen.

Die Zahl der Geburtsabweichungen, wie "Sina bifida“, könnte dadurch um mindestens 60 % zurückgehen.