N-VA: "Für die, die wollen, ist alles möglich"

Bart De Wever reicht in seiner Siegesrede den anderen flämischen Parteien und den Französischsprachigen die Hand. „Mut zur Veränderung, heißt zusammen Fortschritte machen“, so De Wever.

Bart De Wever ist also, wie Umfragen bereits vorhersagten, der große Sieger dieser Wahlen. Unter viel Pressetrubel mussten sich die Spitzenpolitiker der N-VA einen Weg durch Menge zu dem Ort bahnen, an dem sich die Wahlhelfer versammelt hatten. Sie empfingen De Wever wie einen Helden.

„Liebe Freunde, für diejenigen die nur wollen, ist alles möglich“, begann der N-VA Parteivorsitzende De Wever seine Rede.

"Als wir 2003 das erste Mal an den Wahlen teilnahmen, holten wir 1 Sitz im Parlament. Viele haben uns damals abgeschrieben. Aber sehen Sie, wir haben weiter an uns geglaubt. Heute holen wir vielleicht 30 Prozent der Stimmen, holen die meisten Sitze und sind die größte Partei Flanderns!“

Auffallend: De Wever profilierte sich in seiner Rede als ein Mittler und reicht den anderen flämischen Parteien und ausdrücklich auch den Französischsprachigen die Hand, um künftig zusammenzuarbeiten.

„Das ist ein historischer Tag, aber wir müssen uns auch bewusst sein, dass uns 70 Prozent der Flamen nicht gewählt hat. Wir müssen uns also auch klar darüber sein, dass wir mit Flamen und Französischsprachigen Brücken bauen müssen.“