Clijsters eröffnet Wimbledon mit Sieg

Zum Auftakt des wichtigsten Tennisturniers der Welt spielen gleich vier Belgierinnen (Kim Clijsters, Yanina Wickmayer, Justine Henin und Kirsten Flipkens) und ein Belgier (Olivier Rochus). Kim Clijsters hatte keine Mühe gegen die Italienerin Camerin.

Für Clijsters, die Nummer acht in der Welt, war es das erste Match in Wimbledon seit 2006, als sie im Halbfinale spielte. Camerin, die Nummer 121 der Welt, gelangte in London bislang noch nicht weiter als die zweite Runde.

Clijsters Aufschlagspiel war noch etwas mühsam. Danach lief es jedoch wie von selbst. Sie bewegte sich gut und ihre Vorhand funktionierte auch gut.

Die Belgierin, die ihr erstes Wimbledon seit ihres Comebacks spielte, nahm ihrer Gegnerin drei Mal den Aufschlag ab, das letzte Mal bei Love 6:0.

In ihrem einzigen Duell, das sie zuvor beim Australian Open 2004 spielten, wurde es  6:0, 6:0. Das wollte Camerin  auf  jeden Fall vermeiden. Sie spielte viele Bälle zurück und profitierte im zweiten Satz von den kleinen Fehlern, die Clijsters machte.

Insbesondere bei der Umsetzung der Punkte lief bei Clijsters so manches Mal etwas schief. So konnte Camerin ihren Aufschlag bis 4:3 behalten. Im achten Spiel schlug Clijsters jedoch wieder mit einem Break zu: 5:3. Clijsters raste durch ihr letztes Aufschlagspiel und gewann mit love.

Jetzt wird Clijsters der Kroatin Sprem, der Nummer 104 der Welt, gegenüber treten. Letztere gewann mit 6:3, 6:4 gegen die Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands.